Endodontie

Die Endodontie befasst sich mit Erkrankungen der Pulpa, d.h. des Zahninneren ("Nerv").

Dieser Nerv kann sich z.B. durch eine tiefe Karies oder ein Trauma entzünden und absterben. Oft gehen damit Schmerzen einher, die der Patient meistens als "pochend" beschreibt. Das Absterben des Nerves kann aber auch völlig unbemerkt ablaufen und erst auf einem Röntgenbild, durch eine sogenannte Sensibilitätsprobe oder durch die Dunkelfärbung eines Zahnes zum Vorschein kommen.

Dann ist es notwendig, das entzündete Gewebe aus dem Zahn zu entfernen, um den Zahn langfristig zu erhalten. Dafür benutzen wir in unserer Praxis moderne, maschinell betriebene Feilen, die den Zahn schonend reinigen. Unterstützend wird das Zahninnere gespült.

Ist die Entzündung des Zahnes rückläufig, wird dieser mit einer Wurzelfüllung und einem Aufbau versehen.

Übrigens: Wurzelkanalbehandelte Zähne sind nicht bruchspröder als vitale (=lebende) Zähne. Durch den großen Substanzverlust im Inneren kann aber unter Umständen eine indirekte Restauration notwendig sein (siehe auch http://drliepe.de/Zahnersatz)